Rückblick & Fazit: Henne Hilft
Eine persönliche Bewertung zwischen Idealismus und Realität
Was bringt einen Menschen dazu, privat Geld in die Hand zu nehmen, um sich auf einer LED-Werbebande im Stadion zu präsentieren – ohne Firma, ohne Produkt, ohne wirtschaftliches Ziel?
Diese Frage wurde mir in den vergangenen elf Monaten häufiger gestellt als jede andere. Und ja: Sie ist berechtigt. Denn HENNE HILFT wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich. Vielleicht sogar unverständlich.
Aber es war nie als klassisches Sponsoring gedacht. Kein PR-Projekt, keine Werbeaktion. Sondern:
Ein Herzensimpuls in schwierigen Zeiten – für den MSV Duisburg, meinen Verein.
Was ich erreichen wollte?
Ich wollte Aufmerksamkeit schaffen. Für den MSV Duisburg. Für das, was möglich ist. Ich wollte andere ermutigen, mitzumachen, mitzudenken, mitzuhelfen. Ein Zeichen setzen. Leise – aber deutlich.
Was gut lief?
Es gab echte Highlights. Die lokale Presse hat berichtet. Ich durfte HENNE Hilft im Stadion vorstellen – beim Heimspiel gegen den 1. FC Bocholt, auf dem Rasen. Ich habe ein signiertes Trikot der Mannschaft bekommen – ein Stück Stoff mit großem Wert.
Und vor allem konnte ich zeigen:
Man kann helfen, ohne etwas verkaufen zu wollen. Man kann sichtbar sein, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.
Was schwierig war?
Meine Motivation wurde nicht immer verstanden – manchmal übersehen oder fehlinterpretiert. Ich war kein klassischer Sponsor, sondern ein Mensch mit einer Idee.
Es dauerte lange, bis das Projekt wahrgenommen wurde. Erst ein kleiner „Aufreger“ brachte die nötige Aufmerksamkeit. Nicht mein Stil – aber offenbar notwendig.
Vielleicht war der Zeitpunkt ungünstig. Vielleicht die Botschaft zu leise. Vielleicht das Umfeld noch nicht bereit.
Habe ich mein Ziel erreicht?
Nein – zumindest nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Keine Welle des Mitmachens. Kein Dominoeffekt. Kein echtes Echo.
Fazit – Und jetzt?
Ich habe viel gelernt. Vor allem
Wer mit dem Herzen gibt, sollte nicht mit dem Kopf rechnen.
Würde ich es wieder tun? Ja. Immer wieder. Weil es richtig war. Weil es wichtig war. Weil es meins war.
Geht es weiter?
Henne Hilft wird nicht einfach enden. Denn: Möglichkeiten, Gutes zu tun, gibt es viele. Nicht nur mit einer Bande. Nicht nur an einem Ort.
HENNE HILFT war kein Werbegag. Keine Marketingidee. Es war eine Haltung. Eine Geste – mit Bedeutung. Zumindest für mich.
Und manchmal reicht das schon.
Rückblick: Impressionen der Saison 2024/2025
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