
Wer ist eigentlich Henne?
Henne? Ja, das bin ich! Geboren in einer geheimnisvollen Nacht im März 1983 in Duisburg. Mein Lebenslauf ist so aufregend und faszinierend, wie ein Hattrick von Michael Tönnies! Allerdings brauche ich deutlich länger als fünf Minuten. Deshalb an dieser Stelle nur das Wesentliche.
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Vom Handball ins Stadion
Meine Liebe zum MSV wurde geweckt durch eine ganz andere Sportart: Handball. Als großer und kräftiger Junge war ich schon mit sieben Jahren ein gefragter Torwart. Mit anderen Worten: Der Dicke geht ins Tor.
Mein Vater, der clevere Motivator, belohnte jedes Spiel ohne Gegentor mit einem Besuch im Wedaustadion. Könnt ihr es glauben? Ich schaffte es tatsächlich in einer Saison fünfmal, kein einziges Tor zuzulassen!
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So erlebte ich meine ersten Heimspiele in der Bundesliga-Saison 1991/1992 unter Trainer-Legende Willibert Kremer. Was als gelegentliche Vater-Sohn-Ausflüge begann, wurde schnell zu einer tiefen Leidenschaft. Die Stadionbesuch mit meinem Vater waren immer tolle Erlebnisse, auf die ich mich schon Tage vorher freute.
Schon in der nächsten Saison sicherten wir uns unsere ersten Dauerkarten auf der Vortribüne. Von da an planten wir acht Jahre lang unsere Wochenenden und Urlaube um die Spieltermine herum, um kein Heimspiel zu verpassen.
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Eine lebenslange Liebe
zum MSV Duisburg
In den Ferien besuchten wir sogar manchmal das Training in Meiderich. Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Autogramm eines Spielers – es war Michael Preetz. Ich ließ mir ein großes Foto aus dem Zebra-Magazin signieren, dass ich extra am Vortag noch ausgeschnitten hatte. Es war ein unvergesslicher Moment meiner Kindheit.
Im Jahr 2000 änderte sich einiges: Die Dauerkarte blieb mein treuer Begleiter, aber jetzt besuchte ich die Spiele für einige Jahre alleine. Es müsste 2009 oder 2010 gewesen sein, als ich schließlich auf den Stehplatz wechselte. Eine andere Perspektive, neue Begleiter, aber immer noch die gleiche, ungebrochene Begeisterung.
Für mich ist der Stadionbesuch bis heute viel mehr als nur ein Fußball-Spiel – es ist ein fester Termin an einem vertrauten Ort, an dem ich Freunde treffe, lache und mitfiebere. Auch mein Umzug ins Rheinland hat daran nichts geändert. Und nicht zuletzt damit dies noch sehr lange so bleibt, musste und wollte ich etwas tun und unseren Spielverein unterstützen.
Das Ergebnis seht ihr hier. Und auf „meiner“ Bande im Stadion.
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